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HERBSTÜBUNG 2016 - UNTERABSCHNITT ST. LEONHARD | Mittwoch, 26. Oktober 2016

Ort: Diesendorf - Grub bei Harbach
Übungsdauer: 8:45 - 13:00
Übungsleiter: FF Diesendorf
Mannschaftsstärke: 23 Mitglieder
Fahrzeuge: RLF, LF, MTF, KDO, ALA
Bericht:
Menschenrettung, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, gefährliche Stoffe, Personensuche, ein Brandeinsatz und viele weitere Einsatzszenarien warteten am Nationalfeiertag bei der traditionellen Herbstübung auf die vier Feuerwehren des Unterabschnittes St. Leonhard/Forst.

Eine umfangreiche Großübung wurde in diesem Jahr von der FF Diesendorf ausgearbeitet.
Übungsannahme war ein Brand in einer Maschinenhalle bei dem großen, landwirtschaftlichen Anwesen von Familie Sch. in Grub bei Harbach. Mehrere verletzte Personen wurden vermisst und diverse Gefahrenstoffe befanden sich im weitläufigen Übungsobjekt.
Bei der Zufahrt zum Übungsobjekt, wurde ein Autounfall mit einem Traktor simuliert. Dieser Unfall blockierte die Zufahrt zum Brandobjekt und daher mussten die nachrückenden Feuerwehrfahrzeuge über Diesendorf, teilweise über Feldwege zum Einsatzort geleitet werden. Zwei abgestellte Lotsen dirigierten die Pumpen- und Tanklöschfahrzeuge zum Übungseinsatzort.

Somit ergaben sich zwei Einsatzabschnitte, die bei dieser Herbstübung koordiniert werden mussten:

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten:

Bei der Zufahrt in den Ortsteil Grub war ein Traktor mit einem PKW zusammengestoßen. Die Wucht des Anprall katapultierte den PKW auf das Brückengeländer. Die Feuerwehr St. Leonhard war für den Einsatz in diesem Bereich zuständig und die eingesetzte Mannschaft betreute gemeinsam mit den Sanitätern des Roten Kreuzes die Verletzten und befreite unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten, die Unfallopfer aus Traktor und PKW. Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz weiterbetreut.
Zusätzlich zur Menschenrettung ergab sich auch noch eine Personensuche, da ein Unfallopfer aus dem PKW davongelaufen ist. Die Mannschaft des RLF Ruprechtshofen unterstützte hierbei.

Brand in der Maschinenhalle:

Am Brandobjekt angekommen, mussten mehrere Atemschutztrupps in Einsatz gebracht werden, um die Verletzten zu retten und gefährliche Stoffe und sonstige Einsatzgefahren zu lokalisieren. Die Feuerwehren Diesendorf und Brunnwiesen bauten zeitgleich die Löschleitungen auf und führten den Innenangriff und den Aussenangriff durch. Die Einsatzleitstelle und der Atemschutzsammelplatz wurde eingerichtet.
Pumpe Diesendorf und Pumpe Ruprechtshofen versorgten nach und nach, über die eingesetzten PFPN (Portable Feuerlöschpumpe Normaldruck - vormals TS =Tragkraftspritze) vom nahegelegenen Löschteich aus die Tanklöschfahrzeuge. RLF (Rüst-Lösch-Fahrzeug) Ruprechsthofen kam nach der Unterstützung beim Verkehrsunfall auch zum Brandobjekt und unterstütze bei der Brandbekämpfung.
Um ca. 10:40 Uhr wurde das Übungsende bekanntgegeben. Die Fahrzeuge und Gerätschaft wurde versorgt und die alle Übungsteilnehmer versammelten sich zur Übungsbesprechung.

"Es hat bei dieser Übung einiges nicht so funktioniert, wie geplant!" So der Unterabschnittskommandant HBI Josef Bauer bei der abschließenden Übungsbesprechung.

Wie auch andere Übungen, sind solche große Einsatzübungen eine hervorragende Möglichkeit, diverse Mängel und Fehler aufzuzeigen. So wurde auch bei dieser Übungsbesprechung auf verschiedene Ablaufschwierigkeiten und Organisationsfehler von den verschiedenen Bereichseinsatzleitern und Gruppenkommandnaten hingewiesen. Bürgermeister Ing. Leopold Gruber-Doberer dankte den Feuerwehren, den Mitgliedern des Roten Kreuzes und den Besitzern des Anwesens für die Durchführung dieser Unterabschnittsübung.

Im Anschluss wurde bei Bratwürsten und Getränken im Feuerwehrhaus Diesendorf noch fleißig über die abgehaltenen Übung diskutiert.
Um ca. 12:30 Uhr konnte wieder ins Gerätehaus eingerückt werden. Die Fahrzeuge und Geräte wurden gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

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