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KHD GROSSÜBUNG MAUTERN BIS ST.PÖLTEN | Samstag, 14. September 2013

Ort: Mautern bis St. Pölten
Übungsleiter: NÖ Landesfeuerwehrverband
Mannschaftsstärke: Über 1000 Mann
Bericht:
Großübung der Feuerwehr: 1.300 Einsatzkräfte pumpen Wasser von Mautern nach St. Pölten!

Übungsannahme:Weil Fischsterben droht, legt Feuerwehr eine ca. 25 Kilometer lange Schlauchleitung!
Es ist ein besonders außergewöhnlicher und spektakulärer Übungsauftrag, den die NÖ Feuerwehren unter dem Decknamen „Leitung 13“ am Vormittag des 14. September zu erfüllen haben.

Das Szenario: Tropische Temperaturen haben dazu geführt, dass die Traisen in St. Pölten kaum noch Wasser führt – ein gigantisches Fischsterben droht. Die NÖ Landesregierung bittet die Feuerwehr um Hilfe. Die entwickelt einen ungewöhnlichen Plan. Um der Traisen wieder ausreichend Wasser zuzuführen, wird von Mautern im Bezirk Krems bis in die Landeshauptstadt eine 25,4 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt – von 1300 Feuerwehrmitgliedern. Damit diese Aufgabe gelöst wird, müssen pro Minute 1000 Liter gepumpt werden.
Neben der technischen Herausforderung, sind bei derartigen Großereignissen vor allem die Führungsstäbe gefordert. Die haben beispielsweise beim verheerenden Donauhochwasser im Juni vorbildliche Arbeit geleistet. Das zeigt sich unter anderem daran, ob die von den örtlichen Einsatzleitern angeforderte personelle oder gerätetechnische Verstärkung auch zum gewünschten Zeitpunkt in der Krisenregion eintrifft. Das bedarf ausgeklügelter Einsatzpläne und hoch professioneller Führungsstrukturen.

Technische Details zu „Leitung 13“: Um die 25,4 Kilometer lange Schlauchleitung zwischen Mautern und St. Pölten zu füllen, sind etwa 112.000 Liter Wasser notwendig. Läuft alles nach Plan, sollte der erste Tropfen nach 111 Minuten die Landeshauptstadt erreicht haben. Um das zu schaffen, müssen etwa 100 Feuerwehrpumpen in die gigantische Schlauchleitung eingebaut werden.

Der Katastrophenhilfsdienst ist eingerichtet zur überörtlichen Hilfeleistung in Katastrophenfällen und bei größeren Einsätzen zur Unterstützung und / oder Ablösung der eingesetzten Feuerwehren, unter anderem bei:
• Großbränden
• Elementarereignissen (Hochwasser, Sturm usw.)
• Rettungseinsätzen
• Notversorgung der Bevölkerung
• Freimachen von Verkehrswegen
• Mitwirkung zur Wiederherstellung von Nachrichtenverbindungen und Energieversorgung
• Stellung von Einsatzreserven während größerer Einsätze und Großveranstaltungen, um hinzukommende Einsätze abzudecken u.v.m.

---> Informationen zum Katastrophenhilfsdienst

© Text: Franz Resperger, HBI, Pressesprecher -NÖ Landesfeuerwehrkommando

Weitere Infos und Fotos folgen!
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