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UNTERABSCHNITTS ATEMSCHUTZÜBUNG | Freitag, 16. September 2011

Übungsdauer: 19:00 - 22:00
Übungsleiter: FF St. Leonhard
Bericht:
Am 16. September 2011 fand im Heizwerk der FWG Fernwärmeversorgung St. Leonhard/F-Ruprechtshofen eine Atemschutzübung des Unterabschnitts mit den Feuerwehren aus St. Leonhard/F, Ruprechtshofen, Diesendorf, Brunnwiesen und Mannersdorf statt.
Übungsannahme war ein Brand, der durch Wartungsarbeiten im Kesselbereich des Heizwerkes entstanden ist und auf das Hackschnitzellager übergriff. Es kam dadurch zu starker Rauchentwicklung. Ein Arbeiter wurde oberhalb des Wärmetauschers, ein anderer bei Arbeiten in der Brennkammer des 2 MW Kessels übberrascht. Beide waren bewusstlos. Spielende Kinder wurden ebenfalls vom Brandrauch im Hackgutlager überrascht. Auch diese Opfer mussten aufgefunden und aus der Gefahrenzone gerettet werden.

Die Feuerwehren hatte daher die Aufgabe, alle bewusstlosen Personen zu finden und zu retten, sowie den Brand zu bekämpfen. Im Heizhaus waren auch noch Gasflaschen und Flüssigkeitsbehälter platziert, die gefunden werden mussten.
Kurz nach der Übungsalarmierung traf die FF St. Leonhard/F im Heizwerk ein und begann sofort mit dem Vordringen in das Heizwerk. Die Alarmierungskette wurde ausgelöst und es trafen nach und nach die Wehren aus Ruprechtshofen, Diesendorf, Brunnwiesen und Mannersdorf zur Unterstützung ein. Es wurden HD -Schlauchleitungen ins Kesselhaus und in das Hackgutlager gelegt und mit der Rettung der Verletzten begonnen. Ein Atemschutz-Sammelplatz und die Einsatzleitung wurden eingerichtet und die verschiedenen Atemschutztrupps über mehrere Eingängen in das Gebäude geschickt. Nach kurzer Zeit war auch schon das erste Kind gerettet und konnte erstversorgt werden.
Neben den Maßnahmen im Hackgutlager wurde im Kesselhaus die Rettung aus dem Brennraum des Kessels geübt. Die Rettungsmaßnahmen mit Atemschutz in der engen Brennkammer gestalteten sich als schwierig, wurden aber, wie die gesamte Übung, schlußendlich gemeistert.

Davon konnten sich Bürgermeister Ing. Leopold Gruber-Doberer aus Ruprechtshofen und Vbgm. Ewald Beigelbeck aus St. Leonhard/F. überzeugen. Interessiert verfolgten Sie den Übungsverlauf und waren sichtlich mit den Leistungen der Feuerwehren zufrieden. Beide betonten die Wichtigkeit der guten Ausbildung und der Übungen in den Feuerwehren. Sie waren sehr beeindruckt vom perfekten Zusammenspiel der fünf Wehren und dem reibungslosen Ablauf der Übung.

Bei der Abschlussbesprechung zogen der Kommandant der FF St. Leonhard/F. HBI Egelbert Handl und Ausbildungsleiter BM Martin Bartunek sowie Kommandant Ernst Kraus aus Ruprechtshofen (Leiter am Sammelplatz) eine sehr positive Bilanz der Übung. Wie wichtig diese Übungen sind, betone der Kommandant der FF Ruprechtshofen, HBI Ernst Kraus bei der Übungsbesprechung. Eine Woche zuvor kam es zu einem Ernstfall, den Brandeinsatz im Gasthaus Hager in Ruprechtshofen. Ein Großteil der FF Ruprechtshofen war zu diesem Zeitpunkt am Begräbnis von Feuerwehr- und Gemeindearzt Dr. Andreas Pirkner in der Steiermark. Die Kameraden der umliegenden Feuerwehren mussten die FF Ruprechtshofen unterstützen. Gemeinsam mit den verfügbaren Kameraden in Ruprechtshofen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden und so eine Katastrophe verhindert werden. Ernst Kraus bedankte sich daher sehr herzlich bei allen Kameraden für den Einsatz in Ruprechtshofen.

Verbesserungen gibt es immer, aber alles in allem wurde die Übung von allen Beteiligen ausgezeichnet absolviert. Josef Leichtfried bedanke sich noch im Namen der FWG für die durchgeführte Übung. Im Anschluss lud die veranstaltende Wehr ins FF Haus St. Leonhard zu einem gemütlichen Ausklang des Abends.

Bericht: GR Johannes Scherndl

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